Die Buchmesse rückt näher!!

 

Kaum zu glauben, aber es ist wirklich schon wieder soweit: Die Frankfurter Buchmesse 2015 öffnet ihre Pforten!

Ich freue mich schon riesig auf nette Gespräche, neue Kontakte und spannende Veranstaltungen und besonders darauf, ganz viele von euch dort zu treffen.


Es hält euch über das dortige Geschehen auf dem Laufenden

Eure Claudia

 

http://www.buchmesse.de/de/im_Fokus/



Das war sie also - die Buchmesse...

 

Mein schnuckeliger Verlagsstand war literarisch bestens bestückt und zog Unmengen interessiertes Publikum an. 

Immer wieder aufs Neue stand das leuchtende Füchschen-Cover im Fokus der Blicke. Ich konnte mich über viele liebe und ausgesprochen interessierte Leser freuen, mit denen ich über dies und das ins Gespräch kam. Wir tauschten uns über die Schönheit Schottlands und nicht zuletzt auch über die mit diesem traumhaften Land verbundene Mystik und Romantik aus. Die Zeit verging wie im Flug, und ehe ich mich versah, waren die Messetage schon wieder um. Fazit: Schmerzende Füße, fransiger Mund, phantastisches Publikum, tolle Eindrücke und so richtig gute Laune!! Und ganz besonders großartig: Das Füchschen hat viele neue Herzen erobert!

 


Das Tintenfeder-Portal hat zum Interview geladen

 

Danke, dass du dir die Zeit für ein Interview genommen hast. Stelle dich doch bitte kurz vor:

Gestatten – leicht abgedrehte Berufsträumerin mit starkem Hang zur Romantik, offiziell auch unter dem Namen Claudia Schwarz bekannt.

 

So und nun erst einmal die Standartfrage: Was hat dich dazu bewogen, mit dem Schreiben anzufangen?

Was mich dazu bewogen hat? Nun, ich würde mal sagen, meine überschäumende Phantasie.

Als Kind habe ich unglaublich viel gelesen. Eigentlich steckte meine Nase so gut wie immer in irgendeinem spannenden Buch. Ich fand es herrlich, in fremde Welten einzutauchen und die Abenteuer der Helden zu begleiten. Ziemlich schnell habe ich mir dann selber Geschichten und Abenteuer ausgedacht. Zunächst mussten noch meine Barbies darunter »leiden«, mit denen ich diese erdachten Geschichten nachspielte ( ja, ich stehe dazu – als Kind fand ich Barbie total super. Ich war jung…☺ ). Irgendwann begann ich damit, meine Ideen auf Papier zu bannen. Ich glaube mich zu erinnern, dass es sich bei meinem ersten Projekt um eine frei erzählte Robin Hood-Variante handelte…

 

Hast du ein persönliches Lieblingsgenre?

Urban Fantasy, historische Liebesromane, Thriller – speziell Kirchenthriller, Zeitreiseromane

 

Wie heißt dein Werk?

»Hochlandfuchs«, liebevoll Füchschen genannt. Der nächste Roman ist bereits für kommenden Herbst geplant. Über den Titel  darf ich allerdings noch nichts verraten.

 

Erzähl doch bitte in wenigen Sätzen, worum es in deinem Werk geht:

Die sanftmütige Bauerstochter Sionnach wird gemeinsam mit ihrem Bruder Brendan in den tiefen Wäldern Schottlands von einer englischen Patrouille aufgegriffen und des Viehdiebstahls beschuldigt. Was sie nicht ahnt - man will sie keinesfalls anklagen sondern in die Sklaverei verkaufen.

Sie wird auf die Burg eines englischen Adeligen verschleppt, wo sie fortan als Magd dienen muss. Gedemütigt und verspottet droht Sionnach, an ihrem düsteren Schicksal zu zerbrechen, als sie eines Tages bemerkt, dass ihr Herr, der junge Viscount Raven, sich in sie verliebt hat. Auch Sionnach hegt Gefühle für ihn. Doch ihre Liebe darf nicht sein, denn in Ravens Adern fließt das Blut König Charles II. von England …

Wie lang hat es gedauert, bis es fertig war?

Auweia, so ganz genau weiß ich das gar nicht mehr. Ich glaube, es waren so ca. 8 Monate

 

Wie bist du darauf gekommen?

Das lag wohl vorwiegend an meiner großen Leidenschaft: Schottland.

Ich liebe dieses Land sehr und kann mich, wenn ich mich dort aufhalte, vor lauter Inspiration kaum retten. Als großer Mittelalter-Fan finde ich dort an jeder Ecke Stoff für meine Träume. Schottland bietet derart viel bezaubernde aber auch furchteinflößende Mystik, unendlich viel Romantik durch all die Burgen und alten, düsteren Gemäuer und letztendlich natürlich auch jede Menge aufwühlende Geschichte, die nicht selten so präsent ist, dass man manchmal glaubt, sie zu atmen und anfassen zu können.

 

So und jetzt kommen wir zu einem Thema, welches für unsere Jungautoren natürlich besonders spannend ist: Die Veröffentlichung.

Hast du dich direkt bei den Verlagen beworben oder es über eine Agentur versucht?

Ich habe mich an eine Agentur gewandt, da diese sehr viel mehr Kontakt zu den Verlagen und deren Lektoraten besitzen und man sich sicher sein kann, dass die Projekte eines Autors auch tatsächlich geprüft werden, wenn sie über eine Agentur angeboten werden.

Bei wie vielen Verlagen/Agenturen hast du dich beworben, bevor du Erfolg hattest?

Bei nicht sehr vielen -  zwei, drei vielleicht.

 

Wie hast du erfahren, dass der Verlag/ die Agentur dich haben will? Was war das für ein Gefühl?

Es war ein irres Gefühl, ehrlich! Möchtet ihr wissen, was ich getan habe? Ich habe einen derart lauten Freudenschrei getan, dass die Wände wackelten und es vermutlich noch die letzten Bewohner am Ende der Straße, in der ich wohne, erreicht hat… :o)

 

Wie ging es dann weiter? (Hat man sich getroffen? Musste viel überarbeitet werden?)

Die gesamte Arbeit lief via Email ab. Das geht ja heutzutage recht unproblematisch. Sobald eine gewisse Anzahl an Seiten fertig war, bekam meine Agentur sie. Dort wurde das Manuskript quasi „vorlektoriert“. Das ist auch gut so, denn wenn man im Schreibfluss ist, übersieht man als Autor manches. So konnten die gröbsten Patzer bereits im Vorherein ausgebügelt und korrigiert werden.

Während man an einem Manuskript schreibt, wird es zumeist von der Agentur schon bei Verlagen angeboten. Dort angenommen, wird es einem weiteren Lektorat unterzogen, das in enger Zusammenarbeit mit dem Autor verlaufen sollte.

Die Überarbeitung meines Füchschens hielt sich zum Glück in Grenzen. Es handelte sich zumeist um Flüchtigkeitsfehler und kleinere inhaltliche Korrekturen.

 

Was wäre dein Tipp oder Ratschlag an neue Autoren?

Heutzutage ist es, besonders für namenlose Jungautoren, ungemein schwer, einen »Fuß in die Tür« zu bekommen. Es kommen jedes Jahr so viele Bücher auf den Markt, dass man als Autor schon etwas zu bieten haben sollte. Eine Portion Talent ist hierbei sicherlich von Nutzen☺. Viel wichtiger ist jedoch die passende Idee zur richtigen Zeit, und ganz ohne Zweifel sollte man natürlich das Handwerk des Schreibens beherrschen. Wer noch Unsicherheit verspürt oder bereits um seine Defizite weiß, würde ich persönlich einen guten Schreibkurs empfehlen. Aus einem solchen kann man wirklich sehr viel profitieren.

Des Weiteren würde ich jedem Newcomer anraten, sich mit seiner Idee an eine Literaturagentur zu wenden. Die Unterstützung, die man durch einen Agenten erfährt, ist Gold wert und ermöglicht einem bei Vertragsabschluss künftig Zeit für das, was man als Autor möchte: Schreiben.

Liebe Federschwinger, wenn ihr wirklich ernsthaft schreiben und veröffentlichen wollt, kämpft dafür und gebt euren Traum niemals auf, so bitter manche Erfahrung auch sein mag!

 

Hat sich durch die Veröffentlichung etwas für dich verändert?

Das hat es in der Tat. Ich kann nun nicht mehr nur schreiben, wann ich Lust dazu verspüre. Ich habe meinen Traum zum Beruf gemacht und das verpflichtet. Zudem habe ich bei einem ( noch ) recht kleinen Verlag veröffentlicht, was sehr viel Mitarbeit - z.B. die Werbung betreffend – erfordert. War ich zuvor kaum »Social Media« vertreten, bewege ich mich nun auf sehr vielen Plattformen, nicht zuletzt um dort zu werben, meinen Namen bekannter zu machen und meinen Lesern die Möglichkeit zu geben, Kontakt mit mir aufnehmen zu können. Alles in allem ist das sehr zeitaufwändig, aber es macht auch viel Spaß. Ich habe jede Menge tolle neue Kontakte geknüpft und liebe Menschen kennengelernt, die meine Arbeit zu schätzen wissen. Das gibt dem Schreiberlingherz ungemeinen Auftrieb und füllt es mit Freude!

 

Jetzt noch ein paar persönliche Informationen:

Wie bringst du das Schreiben in deinen Alltag ein? (Wann/Wo schreibst du meistens?)

Als ich mich vor einigen Jahren wieder dem Schreiben gewidmet habe, nutzte ich vor allem die Abende und Nächte, wenn meine Kinder – damals noch klein – schliefen. Heute arbeite ich vorwiegend am Vormittag, da ich zu dieser Zeit am meisten Konzentration aufbringe. Meine Familie kennt mich inzwischen eigentlich nur noch in Begleitung meines Laptops und stellt bereits Vermutungen an, ob ich damit verwachsen sei. Da ich inmitten des um mich herum stattfindenden, alltäglichen Wahnsinns schreibe, ist es nicht immer ganz einfach, die Gedanken zusammenzuhalten. Meist klappt es aber ganz gut, was unter anderem sicher auch den gut abdichtenden Ohrstöpseln meines Kopfhörers zu verdanken ist.

Da ich kein Arbeitszimmer besitze ( wir Autoren sind arm wie die Kirchenmäuse…), lasse ich mich zum Schreiben an verschiedenen Orten nieder. Im Frühjahr tippe ich zumeist im lichtdurchfluteten Wintergarten. Im Sommer genieße ich das Ambiente meines halbverwilderten Gartens. Im Herbst zieht es mich dann zurück in den Wintergarten, bis es dort zu kalt wird. Wenn der Winter anbricht, ist der definitiv beste und atmosphärischste Ort der Platz vor meinem prasselnden Kaminfeuer.

 

Welches Buch kannst du empfehlen? Warum?

Ach herrje, wie viel Zeit habt ihr? Da gibt es einfach viel zu viele, die mich mitgerissen haben.

Wer Zeitreisen und Ritter liebt, sollte unbedingt die Bücher von Martina André lesen. »Das Rätsel der Templer« hat mir z.B. gut gefallen.

Außerdem war ich vor vielen Jahren sehr beeindruckt von den Büchern der bereits verstorbenen Autorin V.C. Andrews. Hierbei besonders die »Foxworth-Saga«.

Und für mich als leidenschaftlichen Schottland-Fan wäre da selbstverständlich auch noch die wunderbare Geschichte einer gewissen Steinkreis-Saga um James Alexander Fraser und seine geliebte Sasanach zu nennen.

 

Was ist dein Lieblingsleseplatz?

Ein alter Sessel im Wintergarten und die Badewanne ☺

 

Wo findet man dich im Internet?

http://www.autorin-claudia-schwarz.de/

http://www.facebook.com/pages/Claudia-Schwarz/126346507511581

http://www.lovelybooks.de/autor/Claudia-Schwarz/

https://plus.google.com/109069894552688641706/about#109069894552688641706/about

https://twitter.com/Samtpfote21

 

 

Danke noch einmal für das Interview und alles Gute für die Zukunft,

dein Tintenfeder-Team

Ich danke ebenfalls und habe mich über euer reges Interesse sehr gefreut!